Grüne in der Gemeinde Freudenberg treten erstmals zur Kommunalwahl an

Zur Kommunalwahl 2026 gibt es in der Gemeinde Freudenberg ein neues politisches Angebot: Erstmals treten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit einer eigenen Liste an. Die neu gegründete Ortsgruppe hat nun ihre sieben Kandidierenden vorgestellt und macht damit deutlich, dass grüne Kommunalpolitik auch in Freudenberg künftig eine starke Rolle spielen soll.

Noch kein*e Bürgermeisterkandidat*in – Fokus auf Aufbauarbeit

Die Aufstellungsversammlung fand kurz vor Weihnachten im Gasthaus „Zum Steinköpfl“ in Etsdorf statt. Geleitet wurde sie von Landtagskandidat*in Elli Wolf. Ein*e Bürgermeisterkandidat*in gibt es derzeit noch nicht. Die Ortsgruppe versteht sich als neu und jung und möchte zunächst Erfahrungen sammeln, Strukturen aufbauen und sich in der Gemeinde etablieren.

Sprecher der Ortsgruppe Johannes Altmann machte deutlich, worum es den Grünen geht: Sie wollen zeigen, dass sie Kommunalpolitik wollen und können – mit einem klaren Blick auf die Zukunft Freudenbergs. Ziel ist eine lebenswerte und zukunftsfähige Gemeinde.

Klimaschutz, Ehrenamt und Zusammenhalt

Ein zentrales Thema für die Grünen ist der Klimaschutz. Zukünftige Entscheidungen sollen konsequent daran ausgerichtet werden. Dabei betonen die Grünen, dass sich Ökologie und Ökonomie nicht ausschließen, sondern sich positiv auf die Wertschöpfung vor Ort auswirken können – etwa durch die Nutzung erneuerbarer Energien.

Ebenso wichtig ist der Zusammenhalt in der Gemeinde und die Stärkung des Ehrenamts. Engagement vor Ort soll gefördert und unterstützt werden, denn es ist ein tragender Pfeiler des gesellschaftlichen Lebens in Freudenberg.

Die Liste der Grünen Freudenberg

Die grüne Liste für die Kommunalwahl setzt sich aus sieben Personen zusammen: Johannes Altmann (Wutschdorf), Franziska Kraus (Freudenberg), Bastian Schießlbauer (Etsdorf), Julia Simbek (Wutschdorf), Stefanie Hirn (Freudenberg), Max Märkl (Freudenberg) und Astrid Knab (Geiselhof).

Auffällig ist die doppelte Besetzung der Liste. Zudem bringen zwei junge Mütter ihre Perspektiven ein. Einige der Kandidierenden engagieren sich bereits ehrenamtlich an exponierter Stelle – unter anderem im kirchlichen Bereich oder in der Jugendarbeit. Johannes Altmann selbst ist Vorsitzender der Kirwaburschen und in der Vorstandschaft der Bauernbühne aktiv.

Unterstützung aus dem Landkreis

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es ein Dankeschön an Elli Wolf, die die Gründung der Ortsgruppe in den vergangenen Wochen begleitet hat. Die Grünen wollen in den kommenden Wochen weiter für Unterstützung werben – für eine lebendige Demokratie und eine nachhaltige Klimapolitik auch auf kommunaler Ebene.

Mit ihrer ersten eigenen Liste setzen die Grünen Freudenberg ein klares Zeichen: Sie sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft ihrer Gemeinde aktiv mitzugestalten.

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