KV Amberg-Sulzbach http://gruene-amberg-sulzbach.de Der Kreisverband Amberg-Sulzbach von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/gruene_blicken_auf_die_stadt_aus_rad_perspektive/ Grüne blicken auf die Stadt aus Rad-Perspektive http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/gruene_blicken_auf_die_stadt_aus_rad_perspektive/ http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/gruene_blicken_auf_die_stadt_aus_rad_perspektive/ Mit dem Drahtesel ging es für Mitglieder und Freunde von Bündnis 90/Die Grünen zur... Als erstes fuhr der Tross zur Hitzelmühle um sich mit der Loderhof-Anbindung zu befassen. Dieses Thema beschäftigt derzeit den Stadtrat und erzürnt viele Gemüter. So auch die Anwohner an der Hitzelmühle, die auf große Bedenken hinweisen. Vor Ort verwiesen sie auf die Problematik mit dem Grundwasser. Hier, so berichteten diese, liegt der Grundwasserspiegel nur knapp unter der Oberfläche und so würde bei dem Brückenausbau zur besseren Loderhof Anbindung wohl eine Absenkung des Grundwassers nötig sein.

Da viele Häuser im Umfeld auf Eichenpfosten oder in schwimmende Betonwannen gebaut sind werden wohl größere Schäden nicht auszuschließen sein. „Ob hier dann überhaupt der Ausbau möglich ist müssen sich die entsprechenden Planungsbüros auseinander setzen“, stellt Stadträtin Gaby Mutzbauer fest.

Bei der Weiterfahrt auf den Radweg entlang der Rosenberger Straße mussten die Teilnehmer am eigenen Leib erfahren dass es für die Sicherheit im Straßenverkehr für die Radfahrer noch Nachbesserungsbedarf gibt. Bei den Einmündungen wird der Radfahrer leicht von dem Autofahrer übersehen und diesmal ist zum Glück nichts Schlimmeres passiert. „An diesen gefährlichen Verkehrspunkten, zum Beispiel bei Möbel Münch, Rewe und BayWa muss die Sicherheit für den Radfahrer unbedingt verbessert werden!“, fordert Stadtrat Karl-Heinz Herbst.

Das nächste Ziel war der neu gestaltete Fahrradrastplatz an der Flei. Hier an der künftigen Route des Fünf-Flüsse-Radweges ist mit EU-Leader Fördergelder eine schöne kleine Oase mitten in Rosenberg entstanden. Die erhitzten Radler kühlten in dem Kneippbecken die strapazierten Füße und ruhten sich kurz auf den neuen Bänken aus.

Nun ging es zu dem Neubaugebiet in Kempfenhof wo die Erschließung voll im Gang ist. Auf dem Weg dorthin informierte Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Herbst die Gruppe über die verschiedenen Möglichkeiten einer künftigen Straßenanbindung Richtung Blumenau. Auf den Rückweg fuhr die Kolonne an der Krötenseekreuzung vorbei und diskutierte über die Verwendung der freien Flächen. Aus Sicht der Grünen dürfen hier gefährdete Tierarten nicht die wertvolle Heckenstruktur verlieren. In einer Zeit, da allerorts die Kritik gegen Flächenversiegelung in aller Munde ist, sollte der Ausbau des Stadtrands kein vorrangiges Ziel sein. „Wir sollten nicht denken, dass der Ausbau der grünen Wiese immer nur ein Vorteil für die Stadt ist, denn so wird der kaufkräftige Verbraucher immer mehr aus der Innenstadt heraus gelotst“, urteilt Stadträtin Yvonne Rösel.

Zum Abschluss führte der Weg in die Stadt wo sich die Truppe bei einem kühlen Getränk und einer Brotzeit erholte. 

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Tue, 07 Aug 2018 14:31:00 +0200
http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/balance_zwischen_freiheit_und_sicherheit/ Balance zwischen Freiheit und Sicherheit http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/balance_zwischen_freiheit_und_sicherheit/ http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/balance_zwischen_freiheit_und_sicherheit/ Der Polizeiberuf ist so vielfältig, krisensicher und herausfordernd wie kaum ein anderer. Vor Ort... Den Grünen Politikern ist bewusst, dass der politische und gesellschaftliche Druck auf die Polizistinnen steigt und die Arbeit nicht ausgeht. Dass unsere Polizei auch schwere Lagen gut bewältigen kann, hat sie in den letzten Monaten immer wieder bewiesen, betont MdL Katharina Schulze. Damit das so bleibt, setzt sie sich im Landtag für eine starke, bürgernahe und gut ausgestattete Polizei ein. „Wenn wir sicher und gleichzeitig frei leben wollen, ist es nötig, die richtige Balance zwischen Freiheit und Sicherheit zu finden, die gegenseitiges Vertrauen fördert und so gemeinschaftsbildendes Handeln erst ermöglicht“, stellt Katharina Schulze fest.

Die Bayerische Polizei schiebt einen großen Überstundenberg vor sich her, oft fehlt Personal in den Dienststellen. MdL Katharina Schulze fordert ein Aufstocken der Polizeikräfte – wohlwissend, dass dafür aber auch genügend Ausbilder sowie Ausbildungsstätten benötigt werden. Besonders spannend fand die Politikerin in Sulzbach-Rosenberg die Lehrvorführungen aus dem polizeilichen Einsatztraining und der Selbstverteidigung zu den Themen „Häusliche Gewalt“ und „Angriff auf Polizeibeamte“.

Im Jahr gibt es circa 1.800 Neueinstellungen bei 15.000 Bewerbungen bei der Bereitschaftspolizei. In der zweieinhalbjährigen Polizeiausbildung wird nicht nur Juristisches gelehrt, sondern auch Einsatztraining, Schießausbildung und soziale Kompetenzen wie Konfliktbewältigung und Kommunikation. Die Grünen treten dafür ein, dass die Bayerische Polizei bunter und vielfältiger wird, so MdL Katharina Schulze. Interkulturelle Schulungen, Bildungsmodule zu Menschenrechten, mehr Frauen bei der Polizei seien hier die Schlagworte.

Nach dem ausführlichen Einblick in die Ausbildungsstätte bedankte sich MdL Katharina Schulze herzlich bei den Verantwortlichen für den Besuch.

 

 

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Tue, 07 Aug 2018 14:27:00 +0200
http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/sprache_ist_der_schluessel/ Sprache ist der Schlüssel http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/sprache_ist_der_schluessel/ http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/sprache_ist_der_schluessel/ Eine gute Sprachentwicklung und ein sicheres Sprachverständnis sind Voraussetzungen für... Die Sprache ist die Tür zur Kommunikation mit der Umwelt. Die erfolgreiche Integration in die Gruppe und in die deutschsprachige Gesellschaft kann nur mit Sprache stattfinden und ist das Fundament jeglichen Miteinanders. Und alle Kinder sollen von Anfang an von guten Bildungsangeboten profitieren.

Im Januar 2016 ist daher das neue Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet. Mit diesem Programm fördert das Bundesfamilienministerium alltagsintegrierte sprachliche Bildung als festen Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit. So dürfen auch im Kindergarten An der Point Kinder unter drei Jahren und aus bildungsbenachteiligten Familien und Familien mit Migrationshintergrund von dem Förderprogramm der Bundesregierung profitieren.

Davon machte sich MdB Stefan Schmidt von den Grünen vor Ort ein Bild. Bei der Führung durch die Einrichtung veranschaulichte die Leiterin Christiane Rankl der interessierten Gruppe den Alltag in der Kindertagesstätte. Mit einer Kita- und zwei Kindergartengruppen beherbergt die Einrichtung derzeit etwa 60 Kinder. Insgesamt 11 Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und eine pädagogische Sprachlern-Kraft, einige davon in Teilzeit, sorgen sich um das Wohl ihrer Schützlinge. Viele Kinder der Einrichtung werden hier nach den Vorgaben der Regierung gefördert und lernen Sprache in anregungsreichen Situationen aus ihrer Lebens- und Erfahrungswelt.

Der gesamte Kita-Alltag wird genutzt, um die Kinder in ihrer Sprachentwicklung anzuregen und zu fördern. Eine umfassende Pädagogik ermutigt Kinder und Erwachsene, Vorurteile, Diskriminierung und Benachteiligung kritisch zu hinterfragen sowie eigene Gedanken und Gefühle zu artikulieren. Dies bedeutet, sowohl den Gemeinsamkeiten und Stärken von Kindern Aufmerksamkeit zu schenken als auch Vielfalt zu thematisieren und wertzuschätzen. Doch leider sind diese Förderprogramme zeitlich begrenzt und die Frage wie es wohl danach weiter geht bleibt unbeantwortet.

Stefan Schmidt fordert, dass die Entwicklung der Kinder auch danach weiter gehen muss. „Es darf nicht sein, dass dann die Kommunen die Verantwortung tragen müssen. Wenn diese Programme keine Lippenbekenntnisse sein sollen muss die Bundesregierung dauerhaft helfen“, forderte der Politiker. Denn da sind sich die anwesenden einig, hier profitieren nicht nur die Kinder, sondern das ganze Umfeld des Kindergartens als auch die ganze Gesellschaft. 

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Mon, 21 May 2018 09:59:00 +0200
http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/gruener_daumen/ Grüner Daumen http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/gruener_daumen/ http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/gruener_daumen/ Keine Bienen ohne Blumen ist die schlichte Weisheit, welche die Grünen des Ortsverbands... Damit soll ein Zeichen gesetzt werden, denn lange schon wird zu Recht angeprangert, dass ein Artensterben und ein Rückgang bei den Insekten zu beobachten ist. Vielerlei Gründe spielen dafür eine Rolle. Ob die intensivierte Landwirtschaft, der Einsatz von Glyphosat, die moderne Gartengestaltung oder der Flächenfraß. Die Grünen fordern, dass auch die noch zugelassenen bienenschädigenden Neonicotinoide verboten werden, in Bayern auf staatlichen Flächen nicht mehr eingesetzt und nicht mehr von der landwirtschaftlichen Beratung empfohlen werden. „Wir müssen das Warnsignal des Insektensterbens ernst nehmen. Pestizide mit massiven Auswirkungen auf die biologische Vielfalt dürfen nicht mehr eingesetzt werden. Der Ökolandbau zeigt, dass Landwirtschaft auch ohne chemische Pestizide erfolgreich betrieben werden kann“, so die Bezirks-Direktkandidatin Gaby Mutzbauer bei der Pflanzaktion. Die Ackerlandschaft wird immer monotoner. Hecken, Feldgehölze, Einzelbäume, Feldraine oder Weiher verschwinden in der Landschaft. Die Äcker werden immer maschinengerechter um Biogasmais, Weltmarktmilch oder Exportfleisch zu produzieren. Aber nicht nur optisch stehen wir vor einer Armut des Landschaftsbildes. Weder Insekten noch die von ihnen lebenden Vögel wie Rebhuhn oder Feldlerche können in diesen ausgeräumten Monokulturen überleben. In der Nahrungskette löst der Insektenmangel Versorgungslücken aus, die letztendlich auch für den Mensch spürbar werden. Denn wenn keine Bienen mehr fliegen werden auch unsere Obstbäume keine Früchte mehr tragen. „Sicherlich können viele in ihrem eigenen Garten ein kleines Stück zur Aussaat von Wildblumen bereitstellen, denn so kann jeder zum Erhalt der Honigbiene einen Beitrag leisten und genießt in seinem Garten auch noch herrlich blühende Wildkräuter“, merkt Ortsvorsitzende Yvonne Rösel an. 

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Fri, 18 May 2018 18:12:00 +0200
http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/gruppe_81_was_ist_kunst/ Gruppe ´81 Was ist Kunst? http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/gruppe_81_was_ist_kunst/ http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/gruppe_81_was_ist_kunst/ Dieser Frage ging der Ortsverband der Grünen in der Frühlingsstraße auf den Grund. Hier wurden die Gäste vom Hausherren Bernhard Müller in den Räumlichkeiten begrüßt und kurz in die Historie der Gruppe ´81 eingewiesen.

Was einst vor nun über 35 Jahren mit der Gründung im alten Literaturhaus begann hat hier seit einiger Zeit eine neue Heimat gefunden und wirkt mit zahlreichen namhaften Künstlern aus unserer Region. Viele von ihnen sind über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt und werfen auf unsere Stadt den Flair von Kunst.

Hans Wuttig, Uschi Brauner, Werner Häusler, Hip Heimbucher, Bernhard Müller, Roman Friedrich oder Emma Niklas wirken hier und stellen ihre Werke aus. Unter der Führung von Martin Deisel begutachteten die Grünen seine derzeit ausgestellten Fotographien von Paris.

Der Amateurfotograph hat bei seinem Urlaub mit dem Objektiv ansprechende Eindrücke eingefangen. Dabei ist es ihm sehr gut gelungen, das charakteristische Leben der Pariser und die typischen Impressionen dieser Weltstadt festzuhalten. "Mein Ziel war es, bekannte Ansichten von Paris zu fotografieren, aber aus anderem Blickwinkel. Das Leben auf den Straßen, den Verkehr und die Menschen", sagt Martin Deisel über seine Bilder.

Die Gäste erfuhren dabei aber auch die Absicht des Fotographs und ganz nebenbei erweckte es bei den einen oder anderen den Wunsch nach einen Kurzurlaub in Paris. Martin Deisel hat einige Bilder am Computer bearbeitet um das für ihn wichtige heraus zu arbeiten. Seine Werke sind hier noch bis kurz vor dem Altstadtfest zu begutachten und käuflich zu erwerben.

„Kunst und Kultur macht unsere Stadt attraktiv und deshalb wünschen wir der Gruppe ´81 weiterhin viel Erfolg in diesen Räumlichkeiten“, sagt Vorsitzender Karl-Heinz Herbst zum Abschluss. Bildunterschrift: Martin Deisel fotografierte seine Bilder mit kurzer Belichtungszeit aus einem fahrenden Doppeldeckerbus und schaffte dadurch einen besonderen optischen Eindruck. 

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Fri, 18 May 2018 17:53:00 +0200
http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/besuch_der_gruenen_in_der_kroetenseeschule/ Besuch der GRÜNEN in der Krötenseeschule http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/besuch_der_gruenen_in_der_kroetenseeschule/ http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/besuch_der_gruenen_in_der_kroetenseeschule/ Zu einem Blick hinter die Kulissen sind die Grünen zu Besuch in der Krötenseeschule angetreten.... Zunächst wurden die Politiker herzlichst vom Schulleiter Peter Danninger begrüßt. Hier werden die jungen Leute auf einen guten Weg gebracht, die ihren Platz in den Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben der heimischen Wirtschaft finden. Er leitet seit 1996 die Schule mit derzeit 510 Schülern. Nach seiner Auskunft wächst die Bedeutung der Schule in der letzten Zeit enorm und mit ansteigenden Schülerzahlen ist bereits nächstes Schuljahr zu rechnen. 

Der Platz ist es nicht, der den Schulleiter Sorgen bereitet. Eher sind es die energetischen Probleme. Im Winter ist es sehr kalt und im Sommer zu heiß. Fenster und Türen, die stark klaffen, fehlende Isolierung bei den großen Fensterelementen, kaputte Beschattung und vieles mehr stehen auf der Mängelliste. „Allerdings sind wir mit der architektonischen Gestaltung unseres Schulgebäudes sehr zufrieden. Vor allem die Aula möchten wir in dieser Form gerne beibehalten“, äußert sich der Schulleiter bei dem Rundgang durch das Schulgebäude.

Im Keller werfen die Gäste einen Blick auf die armselige Technik. Das Gebäude ist am Fernwärmenetz angeschlossen, aber leider lässt sich die alte Heizanlage für das Schulgebäude nicht bedarfsgerecht regeln. Der Sanitärbereich ist ebenfalls seit Anfang an in Betrieb und dementsprechend sind die Leitungen marode und die Einrichtung gänzlich abgenutzt. Für diese Sanierung und der Aufrüstung der veralteten EDV-Anlagen hat die Stadt für dieses Haushaltsjahr bereits das nötige Geld eingeplant.

Angenehm beeindruckt waren die Gäste von der erst vor wenigen Jahren eingerichteten Mensa. Hier können die Schüler in angenehmer Atmosphäre Mittag essen und nach Auskunft von Herrn Danninger wird das sowohl von Schülern als auch Lehrern sehr gerne genutzt.

„Es ist bereits für die Planung der energetischen Sanierung Geld im Haushalt dieses Jahres eingestellt und wir hoffen, dass die Stadt hier wie für die kommenden Jahre vorgesehen, ihrer Pflichtaufgabe nachkommen kann“, stellt Ortsprecherin Yvonne Rösel abschließend fest. 

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Fri, 18 May 2018 17:45:00 +0200
http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/jahresabschluss_feier_bei_den_gruenen/ Jahresabschluss Feier bei den Grünen http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/jahresabschluss_feier_bei_den_gruenen/ http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/jahresabschluss_feier_bei_den_gruenen/ Volksbegehren gegen Flächenverbrauch steht auf der Wunschliste Grüne Kreisverband... Da man sich derzeit wegen den geplatzten Sondierungen zu dem Jamaika-Bündnis in einen Schwebezustand befindet fand man sehr schnell andere wichtige Themen. Sowohl für die Bezirks- als auch die Landtagswahl richtet man den Blick nach vorne und auch ökologische Themen erhitzen die Gemüter. Ein Bündnis aus den bayerischen Grünen, ÖDP und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft sammelt Unterschriften für das Volksbegehren "Damit Bayern Heimat bleibt: Betonflut eindämmen" gegen den ausufernden Flächenverbrauch. Dabei konnten bereits einige Hunderte lokale Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen werden. Bayernweit haben die Bündnispartner die Hälfte der für ein Volksbegehren erforderlichen 25.000 Unterschriften beisammen.

Sowohl MdL Jürgen Mistol als auch Michael Scharl vom LBV prangerten die maßlose Verschwendung dieser wertvollen Ressource an. Jüngst hat sich auch der LBV entschlossen ebenfalls diesem Aktionsbündnis beizutreten. In ganz Bayern verschwinden jeden Tag 13 Hektar Land unter Asphalt und Beton. Das entspricht jährlich einer Fläche so groß wie der Ammersee. "Die ungebremste Versiegelung und Verdichtung des Bodens zerstört die natürlichen Lebensgrundlagen, führt zur Verödung der Ortszentren, verstärkt die Hochwassergefahr, vernichtet Acker- und Grünland. Und sie ist einfach hässlich, entstellen das Gesicht Bayerns“, erklärt Landtagsabgeordneter Jürgen Mistol und fordert eine verbindliche Höchstgrenze für den ausufernden Flächenfraß. Er argumentiert, dass so genug Raum für den Wohnungsbau bleibt und bei Ansiedlungen von neuen Unternehmen für einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden gesorgt wird. Er sieht auch die Möglichkeit den starken Rückgang der Artenvielfalt bei Insekten und Vögeln zu bremsen.

Industrieflächen, die im wahrsten Sinne aus dem Boden gestampft werden, sollten künftig besser durchdacht werden. Oft gibt es viele brach liegenden Industrieflächen, die ihrer ehemaligen Nutzung wieder zurückgeführt werden können. Oder die entstehende grüne Wiese muss so geplant werden, dass es nicht nur in die Fläche geht, sondern auch in die Höhe. Bernd Scheller Stadtrat der Grünen in Auerbach verweist hier auf die aktuelle Planung beim neuen Cherry Werk auf der Saaß bei Auerbach. „Warum konzipieren die Planer solchen Flächenverbrauch für die Autostellplätze?“, kritisiert er die Planung für 300 bis 400 Stellplätze. Hier muss unbedingt ein Umdenken stattfinden stellt Bernd Scheller fest. Eintragungslisten zu diesen Volksbegehren liegen bis Ende Dezember in Sulzbach-Rosenberg beim Kornkistl und der Buchhandlung Volkert aus. 

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Fri, 01 Dec 2017 11:56:00 +0100
http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/gruene_politiker_zu_besuch_bei_den_roten_rettern/ Grüne Politiker zu Besuch bei den roten Rettern http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/gruene_politiker_zu_besuch_bei_den_roten_rettern/ http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/gruene_politiker_zu_besuch_bei_den_roten_rettern/ Die Stadtratsfraktion der Grünen war bei der Feuerwehr Rosenberg zu Besuch um sich vor Ort über die... Die Gruppe besteht aus aktiven Feuerwehrdienstleistenden sowie Feuerwehranwärtern ungefähr 120 Männer und Frauen. Diese verrichten ihren Feuerwehrdienst freiwillig und ehrenamtlich und stehen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung. Ein gutes Miteinander im Team und die Existenz einer großen Jugendgruppe zeigen, dass sich hier einer auf den anderen verlassen kann. Optimale Voraussetzungen um in Notlagen schnelle und sachkundige Hilfe zu leisten. Denn wenn wirklich ein Notruf abgesetzt wird entscheiden oft Sekunden über Leben und Tod. Die Bürger unserer Stadt dürfen sich glücklich schätzen, dass in Sulzbach-Rosenberg gleich zwei kompetente Feuerwehren stets bereit stehen. Kommandant Jürgen Schloß informierte die Stadtratsmitglieder dass sich das Einsatzgebiet der Rosenberger Wehr hauptsächlich auf das Stadtgebiet Rosenberg nach Schulsprengel, die Industriegebiete Ost und West, sowie die B85, die B14 und mehrere Staatsstraßen und die Bahnstrecke Nürnberg-Prag bezieht. Die Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle Amberg erfolgt ausschließlich über Funkmeldeempfänger. Innerhalb des Stadtgebietes ist die Feuerwehr Rosenberg für die Wartung, Pflege und Prüfung der gesamten Masken, Atemschutzgeräte, Atemluftflaschen und Chemikalienschutzanzüge zuständig. Hier schultert Kommandant Jürgen Schloß eine Herkules Aufgabe. Nicht zuletzt wegen immer restriktiverer Vorschriften entstehen hier viele Überstunden für ihn. Außerdem werden in der hausinternen Atemschutzübungsstrecke die jährlichen Wiederholungsübungen für die Atemschutzgeräteträger der beiden Stadt- und einiger Landkreisfeuerwehren durchgeführt. Nachdem im Stadtrat immer wieder über große Investitionen für die beiden Wehren entschieden wird, interessierte sich die Fraktion besonders über die aktuelle Investition in dem Fuhrpark. Der Kommandant erklärte den Politikern die verschiedenen Fahrzeuge und ihre Aufgaben. Vom Einsatzleit- über Lösch- und Nachschubfahrzeug bis zu den Rüstwagen stand alles gut gepflegt am Start. „Bei einer Lebensleistung von über 30 Jahren wird es Zeit, dass ein Rettungsfahrzeug ausgetauscht wird und die veraltete Technik ersetzt wird“, urteilte Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Herbst. Die Fraktion bedankt sich für die aufklärende Führung und wünscht der Mannschaft bei den künftigen Einsätzen stets eine unversehrte Heimkehr. 

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Fri, 10 Nov 2017 09:39:00 +0100
http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/nachhaltige_landwirtschaft_gefordert/ Nachhaltige Landwirtschaft gefordert http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/nachhaltige_landwirtschaft_gefordert/ http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/nachhaltige_landwirtschaft_gefordert/ Zu einem kultigen Filmabend im Amberger Ringtheater mit wahrhaft brisantem Thema haben die beiden... Zu einem kultigen Filmabend im Amberger Ringtheater mit wahrhaft brisantem Thema haben die beiden Kreisverbände Amberg und Amberg/Sulzbach und die Direktkandidatin Yvonne Rösel von Bündnis 90/Die Grünen eingeladen.

Trotz des sommerlichen Wetters sind viele Besucher gekommen um den kritischen Film anzuschauen. „Code of Survival“, von Bertram Verhaag ist erst seit Anfang Juni auf dem Markt und rechnet kritisch mit den Großkonzernen der Pestizidhersteller ab.

Nach der Begrüßung vom Kreissprecher Hans-Jürgen Bumes leitete die Direktkandidatin Yvonne Rösel zum Thema über. „Millionen Tonnen von Monsantos Roundup, mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat, werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Dadurch wird nicht nur Trinkwasser belastet sondern auch ein eklatantes Artensterben verursacht“. Aber es wird noch schlimmer, denn im Film wird veranschaulicht, dass dieses Pestizid seine Wirkung verliert und die Natur resistente Unkräuter bildet. Diese vermehren sich extrem schnell und überwuchern die Nutzpflanzen und töten diese sogar ab. Dieser Form der zerstörerischen Landwirtschaft setzt der Film drei nachhaltige Projekte entgegen. Zum einen die Teeplantage Ambootia in Indien, in der überwältigenden Landschaft von Darjeeling im Himalaya. In 2000m Höhe wird berichtet, wie nachhaltige ökologische Landwirtschaft eine ganze Region rettet. Die ökologische Anbauweise verhindert das Abrutschen der durch den Kunstdüngereinsatz erkrankten Teegärten. Oder das Projekt Sekem des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish, der vor 40 Jahren inmitten der Wüste seine biologische Farm gründete. Sekem beweist eindrücklich, wie man Wüste in fruchtbaren Boden verwandeln kann und zeigt wie es funktioniert.

Und schließlich ein Beispiel aus Deutschland. Der unbeugsame Bayer Franz Aunkofer war einer der ersten Biobauern Deutschlands – auf alle Fälle aber der erste biologische Schweinemäster. Durch seine Pionierarbeit erwirtschaftet er inzwischen nahezu denselben Ertrag, wie im konventionellen Anbau – ohne einen Tropfen Gift. Nur der Bauer sollte an der Landwirtschaft verdienen und nicht die Chemiegiganten. Die Dokumentation stellt die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus gegenüber.

Die Filmemacher werfen die Frage auf, in welcher Art von Landwirtschaft der „Code of Survival“ auf unserem Planeten liegt. Nach dieser eindrücklichen Filmvorführung diskutierte die Direktkandidatin Yvonne Rösel mit den Zuschauern über dieses Thema.

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Fri, 04 Aug 2017 19:18:00 +0200
http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/energiewende_in_sicht/ Energiewende in Sicht http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/energiewende_in_sicht/ http://gruene-amberg-sulzbach.de/news-detail/article/energiewende_in_sicht/ Das Institut Fraunhofer Umsicht gilt als eine der innovativsten Einrichtungen in Deutschland und... Das Institut Fraunhofer Umsicht gilt als eine der innovativsten Einrichtungen in Deutschland und die Stadt Sulzbach-Rosenberg ist stolz darauf diese zu beherbergen. Immer wieder stellt sich auch Besuch ein. So geleitete diesmal Samir Binder, Mitarbeiter bei Fraunhofer Umsicht eine Gruppe mit Politikern von Bündnis 90/Die Grünen durch das Institut. Hier erhielten die Landtagsabgeordneten Jürgen Mistol und Martin Stümpfig sowie die Direktkandidatin des Wahlkreises Yvonne Rösel einen Einblick in die Welt der vielfältigen Konzepte für Nachhaltigkeit. Im Rahmen des 2012 am Standort gegründeten Centrums für Energiespeicherung liegt der Fokus auf integrierte, dezentrale Energiewandlungs- und Speicherenergie. Denn hier entwickeln etwa 135 Mitarbeiter wirtschaftsnahe Strategien und Verfahren zur Bereitstellung und zum Einsatz von Energie, Rohstoffen und Materialien. Themen sind unter anderen thermische und chemische Energiespeicher, Energieumwandlung aus Biomasse und Abfall, Rohstoffe, Werkstoffe und Oberflächen für die Energietechnik und Ressourcenmanagement. Fraunhofer Umsicht begleitet seine Kunden von der Verfahrensidee bis zur Pilotanlage und von der Produktentwicklung bis zur Pilotproduktion. Als Vorreiter für technische Neuerungen in den Bereichen Energie, Prozesse und Produkte will Fraunhofer Umsicht nachhaltiges Wirtschaften, umweltschonende Technologien und innovatives Verhalten voranbringen, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und die Innovationsfähigkeit der heimischen Wirtschaft zu fördern. „Da stehen zukunftsweisende Perspektiven und gangbare Wege im Raum die den Anforderungen der anstehenden Energiewende gerecht werden“, freut sich MdL Jürgen Mistol. Wie Samir Binder erklärt wirkt mit Professor Hornung eine international tätige Kapazität an der Einrichtung unter dessen Führung die Geschicke des Hauses begabt gelenkt werden. Gleichzeitig ist er auch Geschäftsführer von Susteen Technologies GmbH, und betreibt aktuell ein Erfolg versprechendes Großprojekt zusammen mit dem Müllkraftwerk Schwandorf. Dabei wird TCR® Technologie eingesetzt, welche durch Fraunhofer Usicht entwickelt wurde. Bei diesem innovativen Verfahren geht es darum eine große Bandbreite an Biomasserückständen zu verarbeiten und drei qualitativ hochwertige Produkte. Synthesegas, Bio-Kohle und Bio-Öl werden zur Herstellung von Strom und Mobilität CO² frei eingesetzt. Das Haus nutzt aber auch weitere günstige Standortfaktoren. „Die Kooperation mit der Technischen Hochschule in Amberg ist für unser Institut eine gute Sache“, stellt Samir Binder fest. Die Nähe zwischen diesen beiden Einrichtungen ist für die jungen angehenden Ingenieure eine optimale Möglichkeit sich im Institut mit einzubringen und sich dort an den wissenschaftlichen Projekten zu beteiligen. Die Politiker erfahren auch, dass das Institut auf internationaler Ebene mit Birmingham in England und Bologna in Italien zusammen arbeitet. Aus dieser Geschäftsbeziehung haben sich ebenfalls viele lukrative Projekte entwickelt. Bei der Frage von MdL Martin Stümpfig hinsichtlich der Unterstützung seitens der Bayerischen Regierung bestätigt Samir Binder die gute Zusammenarbeit mit München. „Viele unserer Projekte werden mit Fördergeldern unterstützt und darüber sind wir sehr dankbar“. Denn so können schneller neue Wege zur nachhaltigen Energiegewinnung gefunden werden. 

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Thu, 13 Jul 2017 21:12:00 +0200