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Besuch Bürgerspital

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen statteten dem Bürgerspital in Sulzbach-Rosenberg einen Besuch ab.

12.11.15 –

Dieser Tage hatte Elisabeth von Thüringen ihren Namenstag. Sie ist die Namenspatronin der kleinen Kapelle der Bürgerspitalstiftung. Der Überlieferung nach versorgte diese Adelige Arme mit Brot. So kommt es nicht von ungefähr, dass Elisabeth Namensgeberin für diesen Gebäudekomplex ist. Mit dieser Stiftung bietet unsere Stadt sozialen Wohnraum. Eine Stiftung ist eine Einrichtung, die mit Hilfe eines Vermögens einen vom Stifter festgelegten Zweck verfolgt. Dabei wird in der Regel das Vermögen auf Dauer erhalten und die Begünstigten können nur in den Genuss der Erträge kommen.

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen statteten dem Bürgerspital einen Besuch vor Ort ab. Mit Liegenschaftsverwalter Jürgen Winter und Frau Gertraud Kugler aus dem gleichen Referat wurde zunächst der Zustand der simultan genutzten Kapelle begutachtet. Auch wenn hier einiges im Argen liegt und dringender Sanierungsbedarf besteht, wird wohl noch einige Zeit vergehen bis diese kleine Kapelle mit ihren kunsthistorisch wertvollen Altar und Orgel wieder in neuen Glanz erstrahlen kann. Geradezu vorbildlich präsentierte sich dagegen der Wohnkomplex der Stiftung. „Die Stiftung ist ein großer Vorteil für unsere Stadt!“, erklärt Jürgen Winter. „Ansonsten wäre diese Wohnkapazität wohl nicht mehr unter städtischer Verwaltung“. Exakt 29 Wohneinheiten in vier aneinander zusammengebauten Häusern stehen zur Verfügung. Helle, großzügige Treppenhäuser in gemütlicher Atmosphäre. Eingebettet direkt in der historischen Altstadt und doch ganz ruhig. Da derzeit eine dieser günstigen Wohnungen frei steht konnte die Gruppe einen äußerst zufriedenstellenden Eindruck zur Wohnqualität gewinnen. „Mit Sicherheit wird sich in absehbarer Zeit ein neuer Mieter finden!“, stellt Gaby Mutzbauer fest. Auch eine kleine Grünanlage steht den Bewohnern der Anlage zur Verfügung. In dieser findet man sogar Fragmente des alten Sulzbacher Wasserturms. Wohnen in der Altstadt ist sehr attraktiv. Gerade Ältere, die sich selber versorgen müssen, brauchen sowohl Ärzte, Apotheken, Einzelhändler als auch kleine Versorgungsmärkte direkt in unmittelbarer Nähe. „Die Innenstadt muss deshalb attraktiv für unsere Bürger bleiben!“, verlangt Yvonne Rösel. Bald wird die Heizanlage saniert und die Bewohner werden bei den Heizkosten sicherlich spürbar entlastet. „Ein Wohl für unsere Stadt und ein lebenswertes Umfeld für unsere Bürger!“ schließt der Ortsvorsitzende Karl-Heinz Herbst den Besuch ab und bedankt sich bei den beiden Mitarbeitern der Verwaltung für die aufschlussreiche Führung.

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