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Quantensprung für Rosenberg

Großes Interesse herrschte bei dem Ortstermin mit Vertretern der MHVV (Maxhütte Verwertungs- und Verwaltungs GmbH), Herrn Bernhard Dobler und Herrn Karl Reyzl und den Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen bei der Besichtigung des Maxhüttenareals und der Vorstellung des neuen Nutzungskonzepts. Zu Besuch war auch MdL Jürgen Mistol aus Regensburg, der Wegbereiter dieses Treffens. Immerhin brachte seine Fraktion im vergangenen Jahr einen Antrag zum Thema Maxhütte im Bayerischen Landtag auf die Tagesordnung.

21.04.15 –

Großes Interesse herrschte bei dem Ortstermin mit Vertretern der MHVV (Maxhütte Verwertungs- und Verwaltungs GmbH), Herrn Bernhard Dobler und Herrn Karl Reyzl und den Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen bei der Besichtigung des Maxhüttenareals und der Vorstellung des neuen Nutzungskonzepts. Zu Besuch war auch MdL Jürgen Mistol aus Regensburg, der Wegbereiter dieses Treffens. Immerhin brachte seine Fraktion im vergangenen Jahr einen Antrag zum Thema Maxhütte im Bayerischen Landtag auf die Tagesordnung.

Unabhängig davon konnte sich die Gruppe davon überzeugen, dass die verantwortlichen Stellen von Seiten des Eigentümers und der Stadt Sulzbach-Rosenberg nicht untätig geblieben sind und ein Nutzungskonzept erstellt haben. „Es kann wahrlich nicht die Perspektive sein, für Jahrzehnte dieses Areal brach liegen zu lassen!“, so Herr Bernhard Dobler, Objektmanager der MHVV. Mit ihm und Karl-Heinz Reyzl ging es mit einer Fahrt vorbei an den alten Wirkungsstätten durch das Gelände. Das Areal von insgesamt über 40 ha, birgt enorme Flächenressourcen für Einzelhandel, Industrie, Gewerbe und Wohnbebauung. Eine Fläche von 90.000 Quadratmetern im Ostteil ist bereits saniert und steht einer neuen Nutzung zur Verfügung. Potential bieten auch einige der zahlreichen Hallen. Auch das Ausbildungszentrum genießt eine Vorzeigerolle. Wo bis vor einiger Zeit ein marodes Gebäude sein Dasein fristete befindet sich heute das ansehnlich sanierte Ausbildungszentrum der MHT (Maxhütte Technologie) aus dem Jährlich 50 neue Fachkräfte in die Berufswelt entlassen werden. Hier erläuterte im anschließenden Gespräch Herr Dobler mittels Plänen das aktuelle Vorhaben. In Abwägung von Investitionssummen und Flächen- bzw. Pachtertrag mit Beteiligung der Staatsregierung ist ein Konzept erarbeitet worden, dass für die Max Aicher Unternehmensgruppe darstellbar ist. Der Nutzungsplan, der vorerst die Hochofenplaza als Sondergebiet außen vor lässt, muss schnellstens abgesegnet werden. Nur noch einige Gespräche in München sind nötig, bevor die Anträge formuliert werden und zeitnah zur Abstimmung in den Stadtrat eingebracht werden. “Ein kleines Problem in München, aber ein großes für Sulzbach-Rosenberg!“, bilanziert MdL Jürgen Mistol mit der Zusicherung dieses Thema in München zu begleiten. Es geht schließlich um ein immenses Vorhaben das unsere Stadt, besonders Rosenberg, zu einem enormen Quantensprung verhelfen kann. „Dieses Konzept macht durchaus Sinn!“, so resümiert MdL Jürgen Mistol. Gleichzeitig sieht er bei dieser Industrieflächen-Rückführung ein Vorzeigemodell zur Eindämmung von Flächenverbrauch. Sicher ist das Investitionsvolumen für diesen Westteil mit 10 Millionen gigantisch aber endlich ist etwas greifbar geworden, was die Verkettung von Altlastensanierung, Nachnutzungsertragsplanung und Denkmalschutz entwirrt hat.

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